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Kloster Notkersegg St.Gallen

Gesamtrenovation

Bauträgerschaft:  Kloster Notkersegg

Ausführung:  1996 – 2007

Das Frauenkloster Notkersegg wurde 1718 erbaut. Als Baudenkmal unter- steht es dem Schutz von Bund, Kanton und Stadt. Bis auf bestimmte Bereiche ist das Kloster zwischen 1967 und 1992 teilrenoviert worden. Nachdem wir im Rahmen eines Basisprojektes den mittel- und langfristigen Restsanierungsbedarf ermittelt haben, wurden wir mit der Restauration des Konventsaales beauftragt. Sämtliche Arbeiten erfolgten in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege der Stadt, des Kantons und des Bundes

Konventsaal 1996: Mit der umfassenden Renovation des Konventsaales wurden die alte Täferverkleidung und Stukaturdecke restauriert, der Boden wurde isoliert, mit einer Bodenheizung ergänzt und neu mit einem Tannenriemenbelag belegt. Zudem wurde der Saal mit einer stimmungsvollen Beleuchtung ausgestattet sowie haustechnisch angepasst (Beschallung, Brandschutz, Elektroinstallationen).

Dachsanierung 2000:  In einem weiteren Sanierungsschritt wurde das Dach des Nordflügels um- fassend saniert.

Bethaus und Archiv 2002:  Im nächsten Schritt wurde der südliche Kirchentrakt saniert. Analog dem Bet- haus wurde zusammen mit der Boden- erneuerung auch eine Bodenheizung eingebaut. Wände und Kreuzgewölbe sowie Chorgestühl wurden umfassend restauriert. Der Altar ist im Verlauf der Zeit verschiedentlich verändert wor- den. Aufgrund umfassender Analysen konnte die ursprüngliche Version identifiziert und restauriert werden. Das Archiv des Klosters war bis anhin einem ungeeigneten Ort untergebracht. Mit dem Entfernen der alten separaten Bethausheizung ist ein alter Gewölberaum frei geworden, welcher sich als Archiv eignete und entsprechend den Sicherheitsanforderungen ausgebaut worden ist.

Süd- und Westfassaden 2007:  Als vorläufig letzte Massnahme wurden die südliche Hauptfassade und die westliche Hoffassade renoviert. Dabei mussten die alten Kalkverputze ersetzt und neu gestrichen werden. Im Konventsaal sind neue Klappläden angebracht worden, wie sie im ursprünglichen Zustand einmal vorhanden waren.